Saisonausschreibung 2017/18

Für alle, die Schwarz und Weiß lieben und gerne alles formale in diesen Farben sehen und auf Schwarz und Weiß haben, gibt es gute Neuigkeiten. Wir haben zusammen mit Wolfgang Deinert am Design der Ausschreibung geschraubt und möchten euch nun die Ergebnisse nicht vorenthalten. Insbesondere der hinten folgende Mannschaftsteil ist nun in besser lesbare Mannschafts-Blöcke zusammengefasst. Wir hoffen, dass die Mannschaften und Mannschaftsdetails in dieser Form klarer durchschaut werden können. Hier könnt ihr euch ein Exemplar der Ausschreibung als PDF-Datei herunterladen und anschließend ausdrucken. Wir werden das Saisonbegleiter-Heft künftig so angenehm wie möglich für euch ausgestalten. Wir haben dies für euch getan, weil wir in der Vergangenheit öfter wegen den Adressen der Spielorte angerufen und gefragt wurden.

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Vielen lieben Dank!

Euer SV Turm Hohenlimburg 1926 e.V.

Zweite verliert erneut knapp

SV Hohenheide I – Turm Hohenlimburg II  3,5 : 2,5

Leider gelang uns auch im zweiten Anlauf kein Punktgewinn und wieder endete es knapp. Alexander Kunz hat derzeit keinen leichten Stand. Er verlor schon recht bald sein Spiel am 2. Brett. Artem Dajhte und Alexander Lachowski spielten an den Brettern 4 und 5 remis. Lange kämpfte Frederic Grobe gegen die drohende Niederlage vergeblich an. Sein 95jähriger Gegner bewies, dass man auch im hohen Alter noch gut Schach spielen kann. Den einzigen Sieg holte mit Felix Gieseler unser Jüngster im Team am 3. Brett. Er konnte im Endspiel einen Turm gewinnen. Ich selber spielte wieder am längsten. Nach ausgeglichenem Spiel ergab sich am Ende eine ebenso ausgeglichene Remisstellung.

2 Mannschaften, 2 Spiele, jeweils eine Gewinnpartie und ein Mannschaftssieg

Am 7.10.2017 spielten zwei unserer Mannschaften, die einen Kampf für sich entscheiden konnten.

Unsere dritte Vierer-Mannschaft (Kreisliga) verlor im Heimspiel gegen den SK Königsspringer Iserlohn IV mit 1,5:2,5. Dieter Völk spielte an Brett Eins und holte ein Unentschieden, während Hans Ribbert am zweiten Brett gewann. Lennart Albrandt und Felix Schüler verloren ihre Partien.

Unsere erste Mannschaft (Bezirksliga) spielte auswärts in Herdecke und gewann gegen die Schachfreunde Herdecke I mit 5:3, wobei drei der Punkte kampflos (Bretter 1, 3 und 5; Gregor Kotainy, Horst Gebhardt und Peter Herröder) erworben wurden und zwei Partien Remis (Bretter 4 und 6; Peter Zocher und Ulrich Eisenburger) endeten.

Den entscheidenden Sieg holte Uwe Riebeling an Brett 7, der nach vielen Stunden spielzeit endlich froh war die Partie unter Dach und Fach zu haben. Sein Gegner hat nicht locker gelassen, ein frühes Remis sofort abgelehnt und versucht jeden Hauch einer Chance zu nutzen und den Ausgang der Partie noch zu kippen. Schließlich ging es für die Schachfreunde Herdecke letztendlich darum, noch ein Unentschieden im Mannschaftskampf zu erzielen. Auch unter diesen Stressbedingungen hat sich unser lieber Schachfreund Uwe letztendlich durchgesetzt und den Feierabend redlich verdient. Wir möchten uns für diese durchhaltende Leistung sehr bei dir bedanken!

Artem Dajthe stand am achten Brett materiell weitgehen gleichauf, konnte aber keinen Plan entwickeln, um den offenstehenden König des Gegenspielers zu überfallen. Dieser hatte kurz rochiert und sich dank seines Läuferpaars getraut alle seine Bauern am Königsflügel – trotz Damen und Türme auf dem Brett – weit nach vorne zu spielen, um Raum zu gewinnen und Artem damit die Luft raus zu nehmen.

Kai Alberts spielte mit Schwarz gegen den klaren Favoriten Peter Spassibin am zweiten Brett und verlor um den vierzehnten Zug leider seinen Turm. Er hatte die Kraft der Figur unterschätzt und gedacht, dass er dafür im Gegenzug mit seinen drei Mehrbauern die gegnerische Stellung auf f2 aufbrechen könnte, um den König im Zentrum festzuhalten und damit zu schwächen. Den Gegner ließ das jedoch kalt – dieser ignorierte den schwarzen Bauern auf f2 und stellte seinen König unbeeindruckt nach f1. Peter spielte die Partie trotz Unruhe auf dem Brett seelenruhig zu Ende und stellte damit sein gekonntes Figuren-Zusammenspiel erneut unter Beweiß. Man braucht Kai bei dem Klassenunterschied wirklich keine Vorwürfe zu machen.

Woanders war jedoch deutlich mehr drin, denn die beiden Remis-Partien waren für uns zu gewinnen. In den folgenden drei Fällen habt ihr immer Schwarz. Findet ihr den jeweils besten Zug, den unsere Spieler übersahen?

a) Schmitz - Eisenburger, Stellung nach dem 17. Zug

a) Schmitz – Eisenburger, Stellung nach dem 17. Zug

Ich denke die Kandidatenzüge rund um den Figurengewinn oder Mattangriff hat man sehr schnell. Doch wie geht Schwarz nun konkret mit seiner Schwäche auf f7 um?

Ich werde dieses Mal keine Lösungen angeben und euch so etwas Redestoff für die Spielabende lassen. Vorschläge könnt ihr gerne auch über die Kommentare austauschen.

b) Flotow - Zocher, Stellung nach dem 16. Zug

b) Flotow – Zocher, Stellung nach dem 16. Zug

Peter hatte hier die Chance auf einen richtigen Killerzug! Wenn sich Weiß krampfhaft zur Wehr setzt droht in einer Variante sogar ein ? ☚. Falls ihr die Stellung ausgeibig betrachtet, findet ihr noch schöne ? ☚.

Weiß hat keine ausreichenden Ressourcen zur Verteidigung. In dieser Stellung könnt ihr wunderbar den Angriff üben!

c) Flotow - Zocher, Stellung nach dem 25. Zug

c) Flotow – Zocher, Stellung nach dem 25. Zug

Auch in diesem Fall gab es einen konkreten Plan, um ? ☚ mit ? ☚. Bevor ihr auf ? ☚ solltet ihr das ? ☚ bringen. Danach müssen sehr gezielte ? ☚ gemacht werden.

Die Hinweise könnt ihr nach und nach anzeigen lassen, indem ihr auf die blinkenden Fragezeichen klickt.

Um euch die Kommunikation zu erleichtern wurden die Diagramme mit den Buchstaben a, b oder c getaggt.

Viel Spaß mit den Stellungen!

Euer SV Turm Hohenlimburg 1926 e.V.

Ärgerliche Niederlage für die Zweite

SG EN-Süd IV – Turm Hohenlimburg II  3,5 : 2,5

Zum ersten Meisterschaftsspiel mussten wir in Schwelm antreten. Aus den erhofften Punkten wurde leider nichts. Siegfried Warnack stand nach einem frühzeitigen Verlust der Qualität schnell im Nachteil. Er kämpfte noch lange vergeblich gegen die Niederlage an. Artem Dajhte stand als erster Verlierer fest. Alexander Kunz konnte seinen 2-Bauern-Vorteil nicht nutzen und verlor sogar seine Partie. Besser machten es Felix Gieseler und Alexander Lachowski, die für uns die beiden Siege besorgten. Letztlich hing alles von meiner Partie ab. Meine beiden Mehrbauern sollten jedoch nur zu einem Remis reichen. Wir haben eindeutig die Punkte liegenlassen.

Fröndenberg: Turm I gewinnt erstes Match zu acht gegen fünf mit 3:5

Am Samstag, den 16.09.2017 wurde die erste Runde der Saison 2017/18 in der Bezirks- und Kreisliga ausgetragen.

Erstmalig wurde auch in den unteren Ligen der Zeitmodus den schon länger üblichen Turnier-Modi angeglichen. Es wird nicht mehr „2 Stunden/40 Züge + 1 Stunde Rest“ gespielt, sondern „100 Minuten/40 Züge + 50 Minuten Rest und 30 Sekunden Aufschlag/Zug“ (Für unsere unerfahrenen Gäste: Diese Zeitangaben gelten jeweils pro Spieler).

Da mechanische Uhren durch die deutlich genaueren und am Fließband produzierten Digitaluhren abgelöst wurden, können solche Modi mit Zeitaufschlag gespielt werden. Dies hat den Vorteil, dass eine gewonnene Stellung nicht mehr so leicht auf Zeit verloren gehen kann – sofern alle 30 Sekunden ein Zug gemacht wird. Die Partie spielt sich so zu Beginn einen Hauch schneller, da die ursprünglichen 2 Stunden nur nach 40 Zügen erreicht werden. Nach 60 Zügen sind die fehlenden 10 Minuten der Restzeit kompensiert. Nur in seltenen Fällen dauert die Partie länger als 60 Züge – die durchschnittliche Länge einer Partie beträgt etwa 38 Züge (laut Mega Database 2017; vielen Dank dafür an unsere aktiven Leser).

Durchschnittliche Partielaenge laut Mega Database 2017

Durchschnittliche Partielaenge laut Mega Database 2017

Die Häufung an diesem Zug hat wohl damit zu tun, dass die Zeitkontrolle im 40. Zug in vielen Fällen nicht erreicht wurde, oder die Stellung danach bereits aufgabereif war. Die längste spielbare Partie dauert laut Wikipedia [1] 5899 Züge und könnte nach dem neuen Modus maximal 54 Stunden andauern, sofern beide Spieler kooperieren.

Unsere dritte Mannschaft hatte in der Kreisliga an diesem Tag spielfrei.

Weil die Heimmannschaft der Schachfreunde Fröndenberg keine vollständige Mannschaft aufstellte, gab es für Gregor Kotainy, Horst Gebhardt und Peter Zocher (Bretter 1, 3 und 4) die ersten drei Punkte kampflos. Für die nächsten zwei halben Punkte sorgten Uwe Riebeling und Alexej Kinjow an den Brettern sieben und acht mit ausgeglichenen bis besseren Stellungen. Den nächsten Sieg bringenden Punkt holte Ulrich Eisenburger am sechsten Brett, der zugleich eine schöne Kombination übersah. In der folgenden Stellung ist Ulrich Eisenburger mit Schwarz am Zug:

Wolfgang Wittig vs Ulrich Eisenburger (Schwarz am Zug)

Wolfgang Wittig vs Ulrich Eisenburger (Schwarz am Zug)

Mit welcher schönen Kombination kann Schwarz hier leicht Profit schlagen?

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Für Peter Herröder gab es am fünften Brett leider keinen Punkt. Bis zum Mittelspiel konnte man seiner Partie nichts anmerken. Der Nervosität wegen konnte er aber keine vorteilhafte Strategie entwickeln. Stattdessen ließ er sich dazu verleiten den Druck zu lösen, um sich in Folge dessen mit einem Bauern im Rückstand und einem schwach geschützten König in einem verlorenen Endspiel zu quälen. Kai Alberts hat am zweiten Brett gegen Sascha Krämer bis zum Schluss gefightet – für einen Punkt reichte es leider nicht. Die Sizilianische Verteidigung ist eine starke Waffe, die jedoch als Schwarzer sehr genau gespielt werden muss. In den unteren Klassen ist sie gegen stärkere Widersacher nur bedingt zu empfehlen. Aber: Übung macht den Meister!

Insgesamt gelang ein Sieg mit 3:5.

[1] Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/50-Z%C3%BCge-Regel#Schachmathematik, Abruf: 17.09.2017, Revision: 22:14, 27. Jul. 2017‎ ThornardsBot

Bezirks-Schnellschach Vierermeisterschaft U20 2017 und Stadtfest-Blitzturnier 2017

Bezirks-Schnellschach Vierermeisterschaft 2017 - U20 Mannschaft

U20 Mannschaft

Bezirks-Schnellschach Vierermeisterschaft 2017 - U16 Mannschaft

U16 Mannschaft

Bei der Bezirks-Schnellschach Vierermeisterschaft 2017 in der U20 am 11.06.2017 in Herdecke konnte unsere Jugend einen guten dritten Platz erzielen. Die jüngere U16-Mannschaft erreichte in der gleichen U20-Gruppe den siebten Tabellenplatz. Insgesamt haben acht Mannschaften teilgenommen, wobei fünf Runden nach dem „Schweizer System“ gespielt wurden. Für unsere U20-Mannschaft spielten (in der Reihenfolge von Brett 1 bis 4) Artem Dajthe, Felix Gieseler, Alexander Lachowski und Lennart Albrandt. Bei der U16-Mannschaft sind fünf Spieler angetreten, wobei jeweils einer aussetzte. Es spielten Leonard Broda, Felix Schüler, Christian Pohl, Jakob Rojewski und Marlon Klauck. Die Kreuztabelle nach der fünften Runde sieht wie folt aus:

Kreuztabelle im Schweizer-System nach der 5. Runde
RangMannschaftLandTWZ12345678Man.Pkt.Brt.P
1.TuS Ende U20 I1338**898111213 – 248.0
2.SV Hemer U1613718**10791012 – 344.0
3.Hohenlimbg U2013637**88101011 – 443.0
4.SV Hemer U20 II1165868**10911 – 441.0
5.SV Hemer U20 I1271596**10911 – 439.0
6.KS Iserlohn U201214787**121010 – 544.0
7.Hohenlimbg U168286664**107 – 832.0
8.TuS Ende U20 II95846766**5 – 1029.0

In der dritten Begegnung trafen unsere beiden Mannschaften aufeinander. Christian Pohl aus der U16-Mannschaft konnte seinem Widersacher Alexander Lachowski der U20-Mannschaft am dritten Brett einen Punkt abknöpfen. Die erzielten Einzelergebnisse beider Mannschaften nach fünf Runden sind wie folgt:

Einzelergebnisse einblenden

Stadtfest Blitzturnier 2017

Der redaktionelle Anteil ist auf wenige Informationen begrenzt, weshalb wir Euch bitten uns näheres über die Kommentare zukommen zu lassen – gerne nehmen wir auch Fotos per E-Mail an.

Leider spielte das Wetter beim diesjährigen Blitzturnier auf dem Stadtfest am 01.07.2017 nicht mit, weshalb wir keine offiziellen fotographischen Aufnahmen angefertigt haben. Teilgenommen haben etwa 10 Spieler, so auch der Gewinner aus dem Vorjahr – Uwe Riebeling – der seine Leistung nicht wiederholen konnte. Erster wurde demnach Peter Zocher, der zum ersten Mal teilgenommen hat. Zweiter wurde der jugendliche Lennart Albrandt, der bei der oben genannten U20 Bezirks-Schnellschach Vierermeisterschaft 2017 gute 3,5 aus 5 Punkte am vierten Brett erzielt hat.

Erste bleibt der Liga treu

Mit der Partie am gestrigen Samstag ist die Saison auch für die erste Mannschaft abgeschlossen. Während die zweite Mannschaft eine Woche zuvor mit 4 : 2 gegen Tus Ende 2 ohne Punktgewinn unterlag und sich nun auf dem gefährdeten vorletzten Tabellenplatz wiederfindet, konnte die erste Mannschaft die Bezirksliga auf dem vierten Platz halten. Wie es um die zweite Mannschaft steht werden wir hier in Kürze nach Rücksprache mit dem Staffelleiter ergänzen.

Bezirksliga: Tabelle
Bezirksklasse: Tabelle

In Folge eines Absprachefehlers beim Treffpunkt mit Horst Gebhardt konnte die erste Mannschaft gestern nicht vollständig gegen SV Hemer II antreten. Somit gab es nach einer halben Stunde Karenzzeit den ersten kampflosen Punkt am dritten Brett für die Herausforderer.

Nach rund mehr als zweieinhalb Stunden wurden zwei weitere Partien abgeschlossen. Zunächst einigte sich Lennart Albrandt am achten Brett auf ein Remis, obwohl dieser mit Turm und Dame einen Springer für zwei Bauern im Endspiel mehr behielt. Hans Ribbert gab am siebten Brett sein bestes und hatte nach knapp 40 gemachten Zügen eine vollkommen geschlossene Stellung mit fast allen Bauern auf dem Schachbrett erreicht in der er dem Druck nicht standhielt.

Die nächste beendete Partie war die von Peter Zocher, welche bewertungsmäßig – nach der Analyse mit einem Schachengine – einer Weiterlesen