Verbandsklasse 25/26 – Runde 4: Punktejagd in Meschede

Ein junges Sprichwort sagt: „In Meschede da liegt das Glück, was den SV Turm Hohenlimburg entzückt.“

Wir konnten diesmal nahezu in Top-Besetzung anreisen (Artem sprang für Max ein) und waren hungrig auf Snacks vom lokalen Bäcker vor der Runde und auf Brettpunkte während der Runde. Durch das 4-4 gegen Letmathe beim letzten Spieltag sind wir einen Punkt hinter Plettenberg gefallen, weshalb wir nun unbedingt wieder aufholen wollten.

Brett 1: Gregor Kotainy – Andreas Kampert
Brett 2: Trojan Leszek – Felix Gieseler
Brett 3: Niko Salewski – Gerhard Schubert
Brett 4: Dirk Hoppe – Johannes Willms
Brett 5: Marc André Ploeger – Andreas Weiss
Brett 6: Martin Franzes – Alica Hövelmann
Brett 7: Kai Alberts – Karola Hörhold
Brett 8: Peter Schnettler – Artem Dajthe

Nach ausgeglichenem Start gehen wir in Führung

Artem fand an Brett 8 nicht so super in seine Partie hinein und war nach wenigen Zügen bereits im Verteidigungsmodus. Doch er hielt dem weißen Druck Stand, selbst als er in einer Abwicklung einen Bauern geben musste blieb die Stellung ungeknackt. Im Gegenteil, Artems Figuren bekamen auf einmal Luft und er konnte zum ersten Mal in der Partie selbst aktiv werden. Genau hier einigten sich beide Spieler jedoch auf Remis, welches Artem rein objektiv schon nicht mehr hätte annehmen sollen, doch nach 20 Zügen der Verteidigungsarbeit ist es verständlich, dass er sich über dieses Angebot freute. Yin und Yang wurden wieder ins Gleichgewicht gebracht durch Kai, der dafür nach langem Angriff in schlechterer Stellung Remis machte.

Am anderen Ende des Kampfes spielte Gregor seinen Gegner nach einem frühen Bauernopfer schwindelig. Der Bauer war nicht vergiftet doch es kam auf die korrekte Fortsetzung an. Gregors Spiel war leicht und seine Figuren übernahmen die offenen d- und e-Linien während der schwarze Monarch Schwierigkeiten hatte letztere ordnungsgemäß zu verlassen. Nach dem Abtausch ins Endspiel leerten Turm und Springer die siebte Reihe fast vollständig und Gregor beendete die Partie mit 2 verbundenen Freibauern souverän.

Weitere Siege runden den Spieltag ab

Alicas Partie entwickelte sich zu einem weiteren Highlight. Ihr Gegner entwickelte freudig den Damenflügel doch blieb der König zunächst im Zentrum. Doch als zunehmend klar wurde, dass Weiß keine geeignete Aufstellung der eigenen Figuren finden konnte spuckte Alicas Gegner 2 Bauern um den König zu evakuieren. Einige Züge später entwickelte sich der schwarze e-Bauer zum Freibauern und damit zum großen Problem für Weiß. Zu seinem Glück ließ Alica den Bauern in einem Moment der Unaufmerksamkeit ungedeckt und Weiß die Falle schlug zu …  der weiße Turm wurde durch Gabel gewonnen und mit ihm die Partie.

Der Spieltag wurde durch ein Remis von Johannes an Brett 4, sowie Siege von Marc, Niko und Felix ergänzt. Damit landen wir beim Endstand von 6,5-1,5 aus unserer Sicht und können zufrieden auf den nächsten Spieltag (Heimspiel gegen Neuenrade am 14.12) blicken.

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