Verbandsklasse 25/26 – Runde 3: Erster Patzer der Saison gegen Letmathe

Vereinsheim

Am 09.11 empfingen wir Zuhause die Mannschaft aus Letmathe. Da wir auf Gregor, Kai und Max verzichten mussten und diesmal keinen Ersatz für alle 3 aufbringen konnten wurde es zu einem spannenden Match.

Brett 1: +
Brett 2: Felix Gieseler – Martin Grürmann
Brett 3: Heinrich Kalnik – Niko Salewski
Brett 4: Johannes Willms – Rüdiger Haude
Brett 5: Jakob Schmidt – Marc André Ploeger
Brett 6: Alica Hövelmann – Tarik Atasoy
Brett 7: Dieter Cramer – Lennart Albrandt
Brett 8: Artem Dajthe – Wladimir Demin

 

Die personelle Schwächung hat uns in dieser Runde empfindlich getroffen. Lennart und Artem konnten zum Glück einspringen, sodass wir „nur“ Brett 1 als fehlend melden mussten. Gerade an diesem ungünstigen Wochenende kam der Letmather Spieler Hans-Joachim Oswald, welcher zuvor seit 2020 genau 3 DWZ gewertete Partien gespielt hatte, aus seinem 3-jährigen Schachschlaf zurück und wurde aufgestellt. Praktischerweise musste er nichtmal anreisen um den kampflosen Punkt an Brett 1 einzustreichen, danach ging das Nickerchen weiter…

Ungünstiger Start auch auf den Brettern

So traf Felix an Brett 2 auf die eigentliche Nummer 1 der Letmather Mannschaft. Hier entwickelte sich eine Manövrierpartie in der Schwarz im Mitelspiel die Überhand gewann. Später gab es für Felix noch die Chance die Partie im Endspiel Remis zu halten doch nach einem Fehlgriff wurden die weißen Figuren zu passiv und Felix musste sich letztlich geschlagen geben.

An Brett 4 war Johannes in eine komplizierte, stark geschlossene Stellung verwickelt. Jedoch hielt auch hier Schwarz mit einem möglichen Bauernhebel die Trümpfe in der Hand. Als dieser letztlich am Königsflügel ausgespielt wurde waren Johannes‘ Figuren nicht rechtzeitig zur Stelle und die Partie ging mit dem schwarzen Königsangriff zu Ende.

Auch bei Artem sah es zeitweise nicht gut aus, da er mit seinem Turm gegen 2 schwarze Figuren kämpfen musste. Doch er spielte unbeirrt weiter, kreirte aus dem Nichts einen Freibauern und bereitete sich darauf vor diesen nach vorne zu pushen. Da spendierte ihm sein Gegner eine der beiden Figuren als Geschenkartikel. Weil der Bauer trotzdem weiterlief war die Partie kurz später gewonnen. Zwischenstand: 1-3

Kriegen wir das Match noch rechtzeitig gedreht?

Die Hoffnung auf Mannschaftspunkte stieg weiter durch die Partien von Alica und Niko, die am Ende beide den vollen Punkt beisteuerten. Marc schälte unterdessen seit Zug 1 die Schwarze Stellung wie eine Zwiebel Schicht um Schicht auseinander. Erst musste das weiße Läuferpaar dran glauben, dann die weiße Bauernstruktur und eine Qualität, dann ein Bauer. Nach dem Materialgewinn parierte Marc die entstandene Initiative spektakulär unter Damenopfer, welches Weiß kurz später erwidern musste. Trotz Materialvorsprung wurde es im Endspiel durch das allgemein schwindende Material noch einmal haarig. Doch gerade als sich vermeintlich noch eine Chance für den Weißspieler auftat in der Partie zu bleiben verlor dieser auf Zeit!

Damit war zu diesem Punkt der Mannschaftskampf bereits besiegelt, denn Lennart musste zuvor an Brett 7 die Segel streichen. Einerseits ist ein 4-4 aus unserer misslichen Ausganglage heraus ein gutes Ergebnis, andererseits fallen wir damit einen Punkt zurück im Kampf um den Aufstieg.

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